Foto von Ezioman

Viele Islandpferde sind davon betroffen, manche Friesen und auch andere Pferderassen und leider auch meine Haflingerstute. Sie steht sehr idyllisch im Sommer an einem Flusslauf. Das hat jedoch den Nachteil, dass dort vor allem in der Dämmerung viele Kriebelmücken und andere Mücken auftauchen. Sie scheuert sich wo und wann sie nur kann. Neben dem Effekt, dass sie nach und nach ihre schöne Lockenmähne abscheuert, entstehen auch offene Stellen, die sich entzünden.

Ich habe verschiedene Sachen ausprobiert und diese Kombination der äußerlichen und innerlichen Behandlungsarten scheint zu helfen:

1. Eine Ekzemerdecke z.B. von Lösdau für € 77,50. Das Pferd erinnert damit ein bisschen an das Mittelalter – in voller Rüstung! Die normale Decke mit Halsteil scheint sie nicht zu stören, allerdings gibt es noch ein Kopfteil dazu, dass das Sehfeld stark einschränkt. Obwohl ich auf verschiedene Weise versucht habe, dieses zu fixieren, hat mein Pferd es sich immer nach kürzester Zeit ausgezogen. Deshalb lasse ich es nun weg.

2. Um offene Stellen zu behandeln hilft sehr gut das Bio-Hautöl von Leovet. 500 ml kosten € 18,50 und die Creme ist recht ergiebig. Die Wunden heilen schnell ab und das Pferd scheuert sich dort nicht mehr so extrem.

3. Ich habe einen Futterzusatz entdeckt, der von innen das Pferd unterstützt. Die Kräutermischung Plantazem von Iwest

Ich gebe ihr jetzt seit 2 Jahren das Plantazem von ca. März bin Mai, je nach Wetterlage. Dann herrscht erstmal Ruhe vor den Kriebelmücken. Im Frühherbst ist erneut eine Mückenplage, dann gebe ich ihr erneut Plantazem. Die Decke und das Hautöl benutze ich je nach Bedarf.

Schreibt mir gerne eure Erfahrungen dazu!